Warum für Frauen und Mädchen spenden?

Es gibt nur wenig belastbare Daten, aber der Anteil der Spenden für Frauen und Mädchen am gesamten Spendenaufkommen ist gering. Im us-amerikanischen Raum, für den Zahlen vorliegen, erreicht er nur 1,8%. In Deutschland dürfte der Anteil noch darunter liegen.

Die Zahlen sind bedrückend. 

Wir stehen vor großen Herausforderungen: Klimawandel, Digitalisierung, gesellschaftliche Spaltung. Und wir wissen längst, dass mehr #geschlechtergerechtigkeit sich positiv auf viele dieser gesellschaftlichen Probleme auswirken kann. 

Organisationen, die sich für sozialen Wandel durch #genderequality einsetzen, brauchen Geld, um ihre Ziele umzusetzen. 

Die Fördermittel-Landschaft ist jedoch patriarchal geprägt. Spezielle Fördertöpfe für Frauen-Projekte in Deutschland gibt es wenige. Zudem sind Fördermittel in der Regel an ein Thema oder ein Format gebunden, sind zeitlich befristet sowie aufwändig zu beantragen und abzurechen. 

Deshalb sind Organisationen für Frauen und Mädchen auf Spendengelder angewiesen. Sie brauchen nicht-zweckgebundenes Geld, das ihnen die Freiheit schenkt, schnell und flexibel zu agieren.

Geld ist politisch. #financialempowerment bedeutet Freiheit für #femaleempowerment. Und wer helfen will, eine gerechtere Gesellschaft mitzugestalten, spendet für Frauen und Mädchen. 


Mehr Informationen zum Thema Feminist Funding bietet dieses Hintergrundpapier von Fair Share of Women Leaders und Heinrich-Böll-Stiftung.


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